Universitätsklinikum Heidelberg

Nirgendwo müssen Wandbeläge mehr leisten als in einem Krankenhaus: Sie sollen stoß- und schlagresistent, flächenarmierend, scheuerbeständig, dekontaminierbar und optisch ansprechend sein. Dass Glasdekogewebe diesem Anforderungsprofil gewachsen sind, beweist das Beispiel Universitätsklinikum Heidelberg – seit über 20 Jahren.

 

Als eines der ersten Krankenhäuser wurde die Kopfklinik Heidelberg im Jahr 1987 in allen Bereichen mit Glasdekogewebe von Vitrulan ausgestattet: In der Radiologie, den Operationssälen, auf der Intensivstation, in den Arztzimmern, den Verwaltungs- und Unterrichtsräumen sowie im Foyer. Heute, nach über zwei Jahrzehnten extremer Beanspruchung, haben viele Flächen nichts von ihrer Optik und Funktionalität eingebüßt. Noch immer genügen die langlebigen Wandbeläge höchsten mechanischen und hygienischen Anforderungen. Experten sind sich daher einig, dass diese Art der Wandbeschichtung im Klinikbereich konkurrenzlos ist.

Umfassende Tests zum Hygieneverhalten

Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-G. Sonntag, ehemaliger Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, hat umfangreiche Laboruntersuchungen zum Hygieneverhalten von Glasdekogewebe durchgeführt. Die Ergebnisse: In Kombination mit den richtigen Anstrichsystemen ergeben Glasdekogewebe fugenlose, absolut geschlossene Oberflächen. Mikroben finden darauf keinen Nährboden und das Infektionsrisiko kann entscheidend minimiert werden. Ganz anders sieht das bei der Verwendung anderer Materialien wie Fliesen, Vinyl oder Acrovyn aus. In ihren porösen, mineralischen Zwischenräumen kann ein Wachstum von Keimen kaum verhindert werden. Zudem bietet Glasdekogewebe keinerlei Nährstoffe für Krankheitserreger. „Viele Wandbeläge, etwa Tapeten, setzen organische Stoffe wie Stärke oder Zellulose frei. Diese Stoffe können von Mikroorganismen verwertet werden. Folglich kommt es zu einem Wachstum der Populationen auf diesen Belägen – im Gegensatz zu Glasgewebe, worauf Bakterien und Keime schnell absterben.“ erklärt Prof. Sonntag.

Langer Renovierungszyklus

Die Praxiserfahrungen mit dem Glasgewebe sind exzellent. Auch nach über zwanzig Jahren extremer Belastung im Uniklinikum Heidelberg ist das Material unverändert. 2007 wurde erstmals seit der Verarbeitung 1987 ein Erneuerungsanstrich durchgeführt. Somit erweist sich das Glasgewebe auch als äußerst wirtschaftlich.

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